Die Orgel in der St. Bonifatiuskirche zu Lingen

wurde 1836 vom Orgelbauer Brinkmann aus Herford mit 23 Registern auf 2 Manualen erbaut. Von diesem Instrument existieren heute noch das klassizistische Gehäuse sowie das Register „Gedackt 16´“ (jetzt Nr. 40 im SW). Bereits 1885 ein fast vollständiger Neubau des Innenlebens durch Orgelbau Fleiter aus Münster mit 27 Registern auf 2 Manualen und Pedal. 1910 und 1950 zwei kleine Änderungen, 1972/73 fast vollständiger Neubau unter Beibehaltung einiger Register von Fleiter (dabei bis auf „Violon 16´“ leider Entfernung von 5 alten Streicherregistern) durch die Orgelbauanstalt Gebr. Stockmann, Werl.
1986 Einbau von 3 fundamentalen Pedalregistern durch Orgelbau Fischer & Krämer, Endingen a.K..
1995 Umbau und Erweiterung unter Beibehaltung alles Solidem zu einem symphonischen Instrument auf 3 Manualen und Pedal mit mechanischer und teilelektrischer Spieltraktur sowie elektrischer, über einen elektronischen Setzer steuerbarer Registertraktur durch die Firma Fischer & Krämer.
2005 Erweiterung um 3 Soloregister auf einer Windlade mit hohem Winddruck durch die gleiche Firma. 

Disposition der orgel